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Silvester: Böllern ist Blödsinn und macht Tieren Angst?!

Alle Jahre wieder: Viel Lärm ums Böllern. Was Tierbesitzer tun können, um ihren Tieren an Silvester wirklich zu helfen

Es ist der 1.1.2023 und ich bin traurig. Traurig über die alljährlichen Posts auf Facebook & Co., wo ebenso gutmeinende wie ahnungslose Tierbesitzer herzzerreißende Fotos ihrer gestressten Tiere posten und über die „Idioten, Hohlbirnen und Vollpfosten“ schimpfen, die an Silvester böllern und ihre Tiere in Panik versetzen.

 

Wenn du auch dazu gehörst, lies bitte nur weiter, wenn du Interesse an einer zielführenden Alternative hast. Denn ich werde in diesem Beitrag nicht nur klar machen, warum negative Publicity der falsche Ansatz ist, sondern auch zeigen, wie es BESSER ginge.

 

Das nämlich vermisse ich in den „Bölleridioten-machen-armen-Tieren-Angst“-Posts: einen konstruktiven Ansatz! Wer fordert, dass endlich das Böllern abgeschafft wird, macht sich abhängig von anderen und übersieht, was er SELBST tun kann, damit das eigene Tier keine Angst mehr hat.

 

Mein Ziel ist es, Menschen raus aus der Opferrolle und in ihre eigene Kraft zu begleiten. Mit oder ohne Tier. In jeder Situation.

 

 

Elf Alternativen, wie Tierbesitzer Silvester entspannt verbringen

  • sich erst gar kein Tier anschaffen, wenn man nicht will, dass es an Silvester Angst hat

  • sich selbst entspannen und dem Tier ein gutes Vorbild sein

  • sich über das Feuerwerk freuen und dem Tier somit eine positive Stimmung und Energie dazu vermitteln

  • mit dem Tier in den Wald gehen, wo niemand böllert

  • das Radio anschalten, damit die Böller weniger laut wirken

  • dem Tier erklären, warum geböllert wird und dass der Lärm harmlos ist

  • sich Hilfe holen von jemandem, der Mensch und Tier die Angst vor dem Geböller nimmt (und dazu gehört nicht die Meckertruppe auf Social Media!)

  • in den Spiegel schauen und sich fragen, in welchen anderen Situationen man selbst in die Kategorie „Idiot, Hohlbirne, Vollpfosten“ fällt – und dann erstmal vor der eigenen Tür kehren

  • erkennen, dass das Böllern zum Jahreswechsel einen kulturellen Hintergrund hat, der auch im eigenen Unbewussten verankert ist, so dass die Ablehnung zu inneren Widerständen führt, die das eigene Tier viel stärker wahrnimmt als man denkt

  • erkennen, dass Verbote zu Widerstand führen, während echte Erfolge durch Aufklärung und gute Vorbilder zustande kommen

  • sich politisch engagieren und eine Bewegung für „lärmfreie Böller“ ins Leben rufen

 

 

Tu das, was für dich passt. Aber tu etwas Konstruktives!

Diese Auflistung ist alles andere als erschöpfend. Manche Ideen sind leicht umzusetzen, andere schwerer. Manche Punkte kann jeder für sich umsetzen, für ein kollektives Umdenken ist auch das Kollektiv nötig. Wer schon ein Tier hat, kann nicht mehr darauf verzichten, es sich anzuschaffen, aber es gibt IMMER die eine oder andere Alternative, die JEDER nutzen kann.

 

Schwierig ist nur, dass dazu die Bereitschaft zum Umdenken nötig ist. Man muss den eigenen Standpunkt einmal kurz verlassen und schauen, ob die „Idioten, Hohlbirnen, Vollpfosten“ wohl irgendeinen akzeptablen Grund für ihr Verhalten haben. Man muss mutig sein, weil die Erkenntnis „Ja, sie haben einen akzeptablen Grund“ zwangsläufig dazu führt, dass man sein eigenes Feindbild ändern muss. Wenn jemand einen akzeptablen Grund für sein Verhalten hat, kann man ihn nicht mehr kategorisch als „Idiot, Hohlbirne, Vollpfosten“ abstempeln. Man müsste diese „Idioten, Hohlbirnen, Vollpfosten“ also als Gesprächspartner für eine konstruktive Diskussion anerkennen. Man müsste sich eingestehen, dass es mehr als nur Schwarz oder Weiß gibt, mehr als Böllern ja-oder-nein, mehr als die Vorstellung, das Verhalten der anderen zu ändern ...

 

Tu, was DU tun kannst! Komm aus deiner Opferrolle heraus.

Das klingt alles recht unbequem, stimmt's? Und doch liegt in meinem Ansatz eine enorme Macht!

 

Wir können endlich selbst AKTIV werden, statt durch „Mecker-Posts“ unsere eigene Hilflosigkeit zu untermauern und zu bestärken. Jeder einzelne „Mecker-Post“ zementiert die Opferrolle, in der ihr Verfasser sich befindet. Jeder einzelne dieser Post trägt dazu bei, dass auch andere Menschen in ihrer Opferrolle steckenbleiben und nicht mehr nach Alternativen suchen. Wie extrem schade!

 

Zwei ganz einfache Alternativen für stressfreies Silvester

Schau dir die elf Alternativen noch einmal an. Wie wäre es, mit deinem Tier in den Wald zu gehen, wo niemand böllert? Ist das zu viel verlangt von einem Tierbesitzer, der nur das Beste für sein Tier will? Oder ist es unzumutbar, das Radio anzuschalten, damit die Böller weniger laut wirken?

 

Selbst wenn du noch keine Ahnung hast, wie du deinem Tier tatsächlich erklären kannst, was Silvester und das Böllern bedeutet, hast du also zwei GANZ EINFACHE Möglichkeiten zu handeln und deinem Tier damit aktiv zu helfen.

 

Die Gemeinschaft stellt uns vor die Wahl...

Wir leben in einer Gemeinschaft. Das hat Vor- und Nachteile. Und es bietet einige Herausforderungen, die wir annehmen können oder aber verteufeln. Welche Wahl triffst du?

 

Zur Herausforderung „Silvesterkracher nicht mehr verteufeln“ habe ich elf Alternativen angeboten. Und ich würde mich freuen, wenn du dir die Zeit nimmst, die anspruchsvolleren dieser Ideen jetzt näher zu betrachten.

 

Als Tierbesitzer dem Tier den Silvesterlärm erklären

Wenn du dich selbst entspannst, geht es dir UND deinem Tier besser. Wenn du dich sogar über das schöne Feuerwerk freust, vermittelst du deinem Tier eine positive Stimmung und Energie. Wenn du dich darüber aufregst, überträgt sich stattdessen deine negative Stimmung. Das ist wichtiger als du denkst, denn Tiere nehmen die Energie (also die Stimmung) ihrer Besitzer viel intensiver wahr, als uns im Biologieunterricht erzählt wurde. Du kannst also selbst entscheiden und aktiv beeinflussen, ob dein Tier sich entspannt oder Angst hat.

 

Wenn du dich fragst, wie du deinem Tier erklären kannst, was das Böllern bedeutet und dass der Lärm harmlos ist, hole dir gern Hilfe von jemandem, der sich damit auskennt. Ich biete dazu ein Tiergespräch an, das bequem per Telefon stattfindet, weil ich mich energetisch mit dem Tier verbinde. Der Aufwand für dich ist minimal. Das funktioniert mit jedem Tier, also auch mit Hund und Katze. Lass dich nicht davon verwirren, dass ich mich auf Pferde spezialisiert habe und ein „Pferdegespräch“ anbiete.

 

Nutze die Kraft eines Tiergesprächs

Du kannst natürlich auch selbst lernen, mit deinem Tier zu kommunizieren. Ich habe eine Methode entwickelt, mit der es dich jenseits von Gesten und Kommandos versteht, und mit der du dein Tier verstehst – jederzeit und unabhängig von anderen Spezialisten. Meine Ausbildungskurse richten sich vor allem an ReiterInnen, aber nach Rücksprache können auch Hunde- oder Katzenbesitzer teilnehmen. Werde also dein eigener Spezialist für die Verständigung mit deinem Tier!

 

Ich helfe meinen Kunden umzudenken, und das wirkt sich überall im Leben vorteilhaft aus. Wenn du im Job, in der Familie oder irgendeiner anderen Situation aus der Opferrolle raus möchtest, ist mein Ansatz dafür der Schlüssel. Wenn du erkennen möchtest, wo du die Wahl hast und wie diese Wahl aussehen könnte, helfe ich dir gern!

 

Buche als ersten Schritt einfach ein Tiergespräch, dann sehen wir weiter.

Wir telefonieren dabei ganz entspannt, ich stelle deinem Tier deine Fragen und gebe dir sofort seine Antworten!

 

Was machst du als nächstes?

Möchtest auch du lernen, mit deinem Pferd oder einem anderen Tier zu sprechen? Dann schaue dir gleich dieses Video an:

 

 


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Über Nicole Luzar

Als Diplom-Biologin und PferdeDolmetscherin hat Nicole Luzar eine zuverlässige Art der Kommunikation zwischen Mensch und Pferd entwickelt: die FTA-Methode (Fragen + Testen = Antwort). Heute vermittelt sie ihr Wissen an Reiter, die ihr Pferd in jeder Situation selbst verstehen möchten. Sie hält regelmäßig Vorträge und Seminare und stellt ihr Können in Live-Demonstrationen unter Beweis.

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